Bioeconomy Science Center
Forschung und Kooperation für nachhaltige BioÖkonomie

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Newsletter | Dezember 2018 | Download PDF

3. NRW-Doktorandentag in Düsseldorf

Auch der dritte NRW-weite Doktorandentag, diesmal im Düsseldorfer Lindner Congress Hotel, mit rund 70 Teilnehmern zum Thema “Future Bioeconomy” war ein voller Erfolg. Der wesentliche Fokus lag an diesem Tag auf der Wahrnehmung und Darstellung des Bioökonomieaspektes in der Industrie. Nach Impulsvorträgen am Vormittag tauschten sich Vertreter bioökonomie-orientierter Unternehmen am Nachmittag in Kleingruppen direkt und intensiv mit den Doktoranden aus.

Die eingeladenen Sprecher stellten am Vormittag ihre Definition und Perspektive von Bioökonomie in ihren Unternehmen vor. Nach dem Grußwort von MRin Dr. Christiane Fricke wurde die erste Session zum Thema „Value added chains in agriculture (e.g. in breeding, cultivation and phenotyping)“ von Dr. Frank Roeber (Corteva Agrisciences/DowDuPont) und Dr. Grégoire Hummel (PhenoSpexbestritten) bestritten. Dabei wurden so unterschiedliche Aspekte wie Züchtung und Bereitstellung von optimaler und ausreichender Biomasse sowie Überwachung und Optimierung des Anbaus von Pflanzen adressiert. In der zweiten Session zum Thema „Molecules and active compounds: Biotechnological production and use“ stellten Dr. Peter Welters (Phytowelt), Daniel Grünes (Aquila Biolabs) und David Schönauer (SeSaM Biotech) ihre Unternehmen vor und spannten den inhaltlichen Bogen von der Isolierung wertschöpfender Komponenten aus der Biomasse bis hin zur optimalen Kultivierung von einzelligen Organismen und Herstellung von maßgeschneiderten Enzymen. Die vorgestellten Unternehmen reichten dabei vom StartUp über klein- und mittelständische Unternehmen bis hin zu großen Konzernen. Die Impulsvorträge waren dann der Ausgangspunkt für die Diskussionsrunden in Kleingruppen am Nachmittag. Hier wurden die Sprecher des Vormittags noch um die Diskussionspartner Prof. Dr. Ulrich Schurr (BioSC) und Dr. Günter Strittmatter (IBR consulting) ergänzt. In diesen Runden hatten die Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, sich selbst und ihre Projekt kurz vorzustellen und anschließend in eine intensive Fragerunde mit den jeweiligen Sprechern einzusteigen. Sowohl die Sprecher als auch die Doktorandinnen und Doktoranden empfanden diesen Teil als besonders effektiv und inspirierend, da in der direkten Diskussion und durch die jeweils anderen Sichtweisen der Teilnehmer aus verschiedenen Disziplinen der Bioökonomie jeweils sehr unterschiedliche Impulse gesetzt wurden.

 

 

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