Forschen • Ausbilden • Vernetzen
Für eine nachhaltige Bioökonomie

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Circular Agronomy - Challenges and Chances on the plant side

BioSC International Summer School 2026 | 21.-25. September 2026 | Jülich

Fotos: © iStock, Fotolia, BioSC, University of Bonn

Die zirkuläre Agronomie (oder zirkuläre Landwirtschaft) ist ein nachhaltiges Landwirtschaftsmodell, das die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft – Reduzieren, Wiederverwenden, Ersetzen und Recyceln – auf die Biomasseproduktion anwendet, mit dem Ziel, Nährstoffkreisläufe zu schließen, Abfall zu minimieren und die Abhängigkeit von synthetischen Betriebsmitteln zu beseitigen. Sie integriert gemischte Ackerbau-Viehzucht-Systeme, Agroforstwirtschaft und Techniken zur Umwandlung von Abfall in Ressourcen (z. B. die Umwandlung von Rückständen in Dünger) und trägt so zur Regeneration der Bodengesundheit, zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Förderung der Biodiversität bei. Konkret ermöglicht sie die Nutzung erneuerbarer Ressourcen zur Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln, Materialien und Energie auf möglichst nachhaltige und kreislauforientierte Weise. Sie verschafft der Landwirtschaft die Fähigkeit, Schocks (wie Dürren oder Preisspitzen) zu überstehen, da sie autark und widerstandsfähiger ist. Sie vermeidet Abfall, indem sie geringwertige Nebenprodukte in hochwertiges Tierfutter oder Biomaterialien umwandelt. Die Reduzierung des Bedarfs an Düngemitteln, Pestiziden, Wasser und Energie bei der Biomasseproduktion steht unter anderem im Zusammenhang mit Präzisionslandwirtschaft, neuen Pflanzengenotypen, der Regeneration der Bodenfruchtbarkeit, der Schließung von Nährstoffkreisläufen usw..

In dieser Summer School erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Komplexität globaler und lokaler Konzepte der Kreislauflandwirtschaft und setzen sich anhand von Fallstudien mit den wissenschaftlichen, ökologischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Chancen und Herausforderungen auseinander. Die Summer School legt den Schwerpunkt auf Systemdenken mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sowie auf die Zusammenarbeit in kleinen Gruppen anhand von Beispielen aus der Praxis unter Verwendung eines projektbasierten Lernansatzes. Der Input erfolgt durch Vorträge und Austauschmöglichkeiten mit verschiedenen Akteuren, wie Wissenschaftlern, Vertretern der Industrie und Landwirten. 

Die Summer School beginnt am Montag, dem 21. September 2026, um 12 Uhr mittags und endet am Freitag, dem 25. September 2026, am frühen Nachmittag.

Das detaillierte Programm wird in Kürze veröffentlicht.

Die Summer School richtet sich hauptsächlich an Doktorandinnen und Doktoranden sowie an fortgeschrittene Masterstudentinnen und -studenten. Die Zulassung erfolgt auf der Grundlage des Motivationsschreibens und des Hintergrunds der Bewerberinnen und Bewerber.

Die Teilnahme ist kostenlos und beinhaltet Unterkunft, Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Die Unterbringung wird zentral durch die BioSC-Geschäftsstelle organisiert. Reisekosten werden nicht erstattet.

Das Bewerbungsverfahren ist geöffnet bis zum 28. Juni 2026.

Bitte bewerben Sie sich hier und reichen Sie Ihr Motivationsschreiben, Ihren Lebenslauf und Ihr aktuelles Zeugnis ein.

Die Bewerber werden kurz nach Ablauf der Bewerbungsfrist darüber informiert, ob sie teilnehmen können.