Bioeconomy Science Center
Forschung und Kooperation für nachhaltige BioÖkonomie

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"Zukunft Bioökonomie" NRW Doktorandentag

                

Erfolgreicher 2. NRW-weiter Doktorandentag "Future Bioeconomy"

Reger Austausch unter Nachwuchswissenschaftler/innen zum Thema Bioökonomie und Karrieremöglichkeiten.

Was ist Bioökonomie und welche Karrieremöglichkeiten gibt es in diesem modernen und interdisziplinären Berufszweig? Diese Fragen standen im Fokus des 2. Doktorandentages NRW „Future Bioeconomy“, der am 1. Dezember in Bonn stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von sechs verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW), die alle Promotionsprogramme anbieten und deren wissenschaftliche Ausrichtung im Themenfeld der Bioökonomie liegt. Ziel der Veranstaltung war es die Nachwuchswissenschaftler/innen aus den verschiedenen Wissenschaftsbereichen und NRW-Standorten in einen gemeinsamen Austausch zum Thema Bioökonomie zu bringen und sie zu vernetzen. Insgesamt haben ca. 50 Doktoranden/innen aus Aachen, Bonn, Düsseldorf, Jülich, Köln und Münster an der Veranstaltung teilgenommen.

Zum Auftakt der Veranstaltung leitete Prof. Ulrich Schurr (IBG-2 Pflanzenwissenschaften, Forschungszentrum Jülich) in das Thema Bioökonomie und ihre gesellschaftliche Relevanz ein und gab damit den Anstoß für erste Diskussionen. Anschließend ergänzte Prof. Michael Feldbrügge (Institute for Microbiology, Heinrich-Heine-University Düsseldorf) die erste Session mit einem Bericht über seine Forschungsprojekte, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen Bioökonomie leisten. Im zweiten Teil der Veranstaltung lag der Schwerpunkt auf den Karrieremöglichkeiten im Bereich der Bioökonomie. Dazu referierten die eingeladenen Gäste Dr. Christian Dumpitak (iGRAD, Heinrich-Heine-University Düsseldorf), Charles van der Haegen (Zero Emissions Research and Initiatives) und Dr. Wilfried Blümke (Evonik Technology & Infrastructure GmbH) über eigene sowie alternative Karrierewege in den Bereichen Akademia, Entrepreneurship sowie Industrie und standen dem Publikum anschließend in einer interaktiven Podiumsdiskussion Rede und Antwort. Weitere Möglichkeiten für Diskussionen boten die Postersession und das abschließende Zusammenkommen. Gemäß ersten Rückmeldungen durch die Teilnehmer/innen war der 2. Doktorandentag NRW „Future Bioeconomy“ eine interessante und hilfreiche Informationsveranstaltung und ein gutes Sprungbrett für den Aufbau eines eigenen wissenschaftlichen Netzwerkes.

Archiv

1. NRW-weiter Doktorandentag

Am 22. September 2016 fand in Düsseldorf der erste NRW-weite Doktorandentag “Zukunft Bioökonomie“ statt. Ausgerichtet wurde dieser Doktorandentag gemeinsam vom Bioeconomy Science Center, dem Cluster of Excellence on Plant Sciences (CEPLAS), dem CLIB-Graduate Cluster Industrial Biotechnology (CLIB-GC), der Theodor-Brinkmann-Graduate School (Universität Bonn), Faculty of Biology (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und der International Max Planck Research School (IMPRS). Im Rahmen der Veranstaltung hatten insgesamt 63 Doktoranden aus ganz unterschiedlichen Bioökonomie relevanten Fachbereichen die Möglichkeit ihr Promotionsprojekt und dessen Rolle für die Bioökonomie in einem Elevator Pitch vorzustellen. In der anschließenden Poster Session konnten die Doktoranden sich noch einmal ausführlicher untereinander austauschen und sich mit den sehr unterschiedlichen Themenbereichen intensiv auseinandersetzen.
Nach einem Grußwort gab es die Möglichkeit Fragen zum Thema Ausbildung in den Naturwissenschaften  an die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Svenja Schulze, zu richten und diese mit ihr zu diskutieren. Wie sich aus einer ersten Idee ein Unternehmen entwickeln kann und welche Stolpersteine bei der Unternehmensgründung zunächst aus dem Weg geräumt werden müssen, wurde von den Spin-Offs WeGrow GmbH, PS Biotech GmbH und dem Projekt NUMAFERM dargestellt.