Forschen • Ausbilden • Vernetzen
Für eine nachhaltige Bioökonomie

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Für eine nachhaltige Bioökonomie
SEED FUND 3.0 - Projekt SludgeChain

Systemic Mapping and Understanding of Governance and Regulatory Challenges in Fiber Crop Value Chains

Zusammenfassung

Faserpflanzen wie Hanf und Miscanthus sind vielversprechende Rohstoffe für eine nachhaltige Bioökonomie. Ihr Einsatz in Bereichen wie Baustoffen, Papier oder Faserverbundstoffen wird jedoch durch komplexe, fragmentierte oder nicht mehr zeitgemäße regulatorische Rahmenbedingungen erschwert. Ge-nehmigungsprozesse, Produktzulassungen und Nutzungsvorgaben unterscheiden sich stark zwischen Regio-nen, was zu Unsicherheit führt, Innovationen ausbremst und den Marktzugang begrenzt. Diese sogenannten „regulatory sludges“ stellen eine relevante Hürde für die stoffliche Nutzung biobasierter Ressourcen dar. SludgeChain untersucht diese regulatorischen Herausforderungen systematisch anhand ausgewählter Wert-schöpfungsketten von Faserpflanzen. Auf Basis von Fallstudien, Literaturanalysen und Interviews mit Praxis-akteuren und Behörden werden zentrale Hemmnisse identifiziert, kategorisiert und bewertet. Ziel des Pro-jekts ist es, institutionelle Stellschrauben sichtbar zu machen, die eine innovationsfreundlichere und nachhal-tigere Nutzung von Faserpflanzen ermöglichen – und übertragbare Erkenntnisse auch für andere Bereiche der Bioökonomie zu gewinnen.

SEED FUND 3.0 Projektleiter

Dr. Jeanette Klink-Lehmann
Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik
Universität Bonn
email: jeanette.klink[at]ilr.uni-bonn.de

 

Partner

Prof. Ulrich Schurr, Dr. Holger Klose, Institut für Bio- and Geowissnschaften: Pflanzenwissenschaften, Forschungszentrum Jülich GmbH
Prof. Ralf Pude, INRES – Nachwachsende Rohstoffe, Universität Bonn
Prof. Monika Hartmann, Dr. Jeanette Klink-Lehmann, MSc Janine Macht, Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik, Universität Bonn

 

Projektlaufzeit

01.11.2025 - 31.12.2026

 

Förderung

SludgeChain ist Teil des NRW-Strategieprojekts BioSC und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.