Bioeconomy Science Center
Forschung und Kooperation für nachhaltige BioÖkonomie

Bioeconomy Science Center
Forschung und Kooperation für nachhaltige BioÖkonomie
SEED FUND 2.0 - Projekt iBiomass

Improve maize biomass for processing applying OrganoCat technology

Das zentrale Ziel einer wirtschaftlich kompetitiven Bioökonomie ist die effiziente Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen aus einem CO2-neutralen Anbau, der nicht mit Lebensmitteln und Futter konkurriert, für die Produktion von Rohchemikalien. Pflanzliche Biomasse besteht zu ~1/3 aus Lignozellulose, jedoch ist die bio-ökonomische Verwertung limitiert, da der Aufschluss in die Zuckerbestandteile oft unter sehr harschen Bedingungen erfolgt. Deshalb wurden Maismutanten mit optimierter Lignozellulosezusammensetzung entwickeln. Jedoch können solche Änderungen in der Zellwandstruktur die Resistenz gegenüber Schädlingen reduzieren, da die Zellwand die erste physische Barriere gegen Pathogene darstellt. Um diesen wichtigen Punkt zu untersuchen, führen wir in iBiomass Infektionsexperimente mit Brandpilzen an den Biomasse-optimierten Maislinien durch. Wir kombinieren die Expertise von Mikrobiologen, Pflanzenbiologen und Chemikern um die Maislinien einerseits nach Anfälligkeit zu klassifizieren, aber gleichzeitig auch den Aufschluss dieser infizierten Biomasse im OrganoCat Prozess zu testen. Schlussendlich können wir mit diesem Ansatz die Schädlingsresistenz neuer Biomassepflanzen übergreifend bewerten, indem wir von Krankheitssymptomen während des Wachstums bis hin zum Aufschluss der Lignozellulose die Auswirkungen betrachten.

Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie auf der englischsprachigen Seite von iBiomass.